Im Lesewald unserer Grundschule

Heute bekamen wir eine wirklich freudige Überraschung in Form eines Artikels über uns aus der Feder unseres geschätzten Grundschulleiters Wolfgang Schmock. Es ist ja nicht einfach eine Frage der schriftstellerischen Eitelkeit, wenn das kreative Treiben Anerkennung findet. Sondern spielt eine extrem wichtige Rolle für die Motivation und Freude bei der Entwicklung neuer Ideen. Ganz zu schweigen vom Durchhaltewillen angesichts langer Nächte am Computer. Es ist schön zu sehen, dass ein außerordentlich kreativer Mensch wie Wolfgang Schmock dies honoriert.

GS_AutorDenn gerade unserer Grundschule in Röttingen fühlen wir uns in hohem Maße verbunden und das nicht nur, weil unsere Kinder dort zur Schule gingen bzw. gehen. Diese Schule zeigt in erstaunlicher Weise die Möglichkeiten, die sich uns und vor allem unseren Kindern bieten, wenn nur genügend Engagement und Fantasie zusammenkommen. Kein Wunder, dass Kerstin hier in der Mittagsbetreuung und E1NSPlus mitwirkt und Volker die digitale Seite der Schule unterstützt.

Kurz: wir freuen uns sehr und zum Link geht es hier. 🙂

 

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Unsere Kurzgeschichten bei Eden Books ….

Schon seit Sommer 2014 erscheint eine Reihe von humoristischen Anthologien bei Eden Books, bei der wir regelmäßig mit von der Partie sind. Ganz egal ob zu den Themen Schwiegermutter, Urlaub oder Elternabend, hier können wir unsere ganz eigene Sichtweise auf die Welt unter Beweis stellen. Und auf das Chaos, von dem sie beherrscht wird. Höchste Zeit also, ein bisschen davon zu berichten 🙂

Erschienen sind dabei bereits die folgenden Bände:

 

  • Wahnsinn Wartezimmer – 2. Februar 2017   51Hsgchl0OL._UY250_
    Wer krank ist, muss sich auf dem Weg zur Genesung mit so einigem herumschlagen und kommt neben einem Pillenrezept oft mit lustigen und absurden Anekdoten aus der Arztpraxis oder dem Krankenhaus nach Hause. Da gibt es beispielsweise den listigen Hausarzt, der sich mit der Ehefrau des Patienten verbündet, um diesen zu strenger Diät und Sport zu zwingen, oder den absolut unfähigen Arzt, der einfach nicht den »todsicher« existierenden Gehirntumor seines Dauerpatienten diagnostiziert.
  • Schlachtfeld Klassentreffen – 14. November 201651LSAqYQ2mL._UY250_
    Die Stunde der Wahrheit ist gekommen – Zeit fürs Klassentreffen! Seien wir ehrlich: In Wirklichkeit interessiert es uns doch alle, ob die frühere Klassenschönheit immer noch so verdammt gut aussieht, der absolute Mädchenschwarm mittlerweile einen Bierbauch vor sich herträgt und Streber Peter auch mit vierzig noch im Hotel Mama wohnt. Von überraschenden Verwandlungen über ungelöste Konflikte bis hin zu Dingen, die sich einfach niemals ändern werden – eins ist klar: Beim Wiedersehen der etwas anderen Art wird es schräg!
  • Urlaubstrauma – 17. Mai 2016
    519s2XvG8IL._UY250_Endlich Urlaub! Koffer gepackt, Rucksack umgeschnallt, und los geht’s! So schön erholsam könnte es sein, wären da nicht nervtötende Staus und gelangweilte Teenager, Hotelzimmer des Grauens oder Animateure, die auch mit der besten Laune die Strandliegenblockierer nicht von ihren Handtüchern bekommen. Aber dann hat man wenigstens etwas zu erzählen! Und so berichten unsere Autorinnen und Autoren von ihren verrücktesten Reiseerlebnissen und geben Tipps, wie Ihr Urlaubstrauma doch noch ein Ferientraum werden kann. Regel Nummer eins: Lesestoff einpacken!
  • Willkommen in der Bürohölle – 15. Februar 2016812mG6DZPnL
    Chefs nerven. Kollegen leider auch. Und weil die Rente noch so endlos weit weg ist, hilft nur schwärzester Galgenhumor, um die bevorstehenden Dekaden in der Bürohölle zu überstehen. Oder dieses Buch, in dem ein Autorenteam seine lustigsten Kurzgeschichten zu genau diesem Thema gesammelt hat! Von den absurdesten Erlebnisse in deutschen Großraumbüros über die durchgeknalltesten Vorstellungsgespräche bis hin zu den härtesten Revierstreitigkeiten lässt das Buch kein Thema aus und zeigt schonungslos offen und mit einem dicken Augenzwinkern, mit welch harten Bandagen wir wirklich kämpfen, wenn es darum geht, im Büro den eigenen Vorteil zu sichern – und sei es nur bei der Platzierung des Joghurts im Firmenkühlschrank.
  • Oh Schreck, Du Fröhliche! – 9. November 20152015_abidi_koeseling_EdenBooks_weihnachtszeit_oh_schreck - Kopie
    Wenn der Tannenbaum brennt, die Plätzchen versalzen sind und die Kinder heulen … dann ist wieder Weihnachten! Unsere hier gesammelten Geschichten zeigen ganz klar: Das Fest der Liebe ist bei Weitem nicht so besinnlich wie sein Ruf. Strahlende Kinderaugen, verlockender Plätzchenduft und pure Familienharmonie sind aus sentimentalen Weihnachtsklassikern zwar nicht wegzudenken, doch die Realität sieht anders aus. Unsere Autorinnen und Autoren erzählen ihre amüsantesten, chaotischsten und zauberhaftesten Weihnachtserlebnisse, die voll sind von deftigen Auseinandersetzungen, unpassenden Geschenken, nervigen Verwandten und all den anderen Zutaten, die alle Jahre wieder zum Festtagswahnsinn beitragen. 24 Geschichten, die den Advent ganz ohne Schokolade versüßen, sorgen für Weihnachtsstimmung der fröhlichen Art.
  • Herr Doktor, mein Hund hat Migräne! – 15. Juni 2015838a2949-7548-49ff-ae01-4f2110217aff-large
    Magenkranke Katzen, Minischweine mit Gemütsschwankungen, adipöse Hamster – wenn es um Wohl und Weh unserer Lieblinge geht, ist guter Rat teuer.
    Das Schaf lahmt? Der Pudel will nicht fressen? Das Fell der Vogelspinne glänzt nicht wie sonst? Dann ist der Gang zum Tierarzt unvermeidlich. Ob kauzige Bauern oder launische Katzenfrauchen – oftmals verlangen die Tierhalter mehr Aufmerksamkeit als die Patienten. In »Herr Doktor, mein Hund hat Migräne!« erzählen TierärztInnen und -besitzerInnen die lustigsten, skurrilsten und herzzerreißendsten Geschichten von der Kleintierpraxis bis zur Pferdekoppel. Und natürlich kommt auch der ein oder andere Vierbeiner zu Wort!
  • Vorsicht Schwiegermutter! Widerstand zwecklos– 14. April 2015SchwiegerCover
    Die Schwiegermutter ist die ultimative Belastungsprobe für jede Beziehung. Egal, ob sie den Liebsten mit einem Fingerschnippen wieder in einen Zwölfjährigen verwandelt, die Familie zu Weihnachten mit furchtbaren Geschenken überhäuft oder gleich ganz bei dem frisch vermählten Paar einzieht – die Schwiegermutter sorgt garantiert in jeder Ehe für Trubel. Nun plaudern Schwiegertöchter und -söhne erstmals aus dem Nähkästchen! Mit viel Humor erzählen sie von ihren absurdesten Erfahrungen mit dem Phänomen Schwiegermutter – und von den kreativen Strategien, die sie entwickelt haben, um das Eheglück trotz allem zu bewahren.
  • Schlachtfeld Elternabend – 11. August 2014Schlachtfeld-Elternabend-9783944296708_xxl
    Gibt es eigentlich Bio-Essen in der Schulkantine? Wer betreut die nächste Klassenfahrt? Und wo kommen die ganzen verdammten Läuse her? Wenn Ihnen diese Fragen bekannt vorkommen, dann waren Sie wahrscheinlich schon mal auf einem Elternabend. In Schlachtfeld Elternabendhaben nun endlich Eltern und Lehrer aus ganz Deutschland ihre besten Elternabend-Geschichten zusammengetragen.
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Leseprobe aus ENTFREMDUNG

header_entfremdung„Ist da wer?“ Sie brachte nicht mehr als ein schwaches Flüstern über ihre Lippen. Keine Antwort. Gerade, als sie sich etwas beruhigt hatte, hörte sie es. Ein Atmen. So nah, dass sie es auf ihrer Haut hätte spüren können, wäre da nicht die Tür zwischen ihnen gewesen. Zuerst regelmäßig wie das Ticken einer Uhr. Bis es immer schneller wurde. Ihr Herz raste. Passte sich dem fremden Takt an. Vera zweifelte, ob es nicht ihr eigener Atem war, den sie da hörte. Denn gleichzeitig erschien er ihr fremd und doch vertraut.
Wie ein unförmiger Schatten.
Angsterfüllt hielt Vera die Luft an. Sie horchte auf jede kleine Veränderung. Lauschte wie gebannt auf das, was sich dort auf der anderen Seite der Tür abspielte. Dann, von einer Sekunde zur nächsten, waren die Geräusche verschwunden.
Unheimliche Stille kehrte ein.

Diese kleine Kostprobe stammt direkt aus dem Skript von ENTFREMDUNG … also nichts wie hin, wenn Ihr wollt, dass ENTFREMDUNG entsteht 😉
www.startnext.com/entfremdung

 

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ENTFREMDUNG

ENTFREMDUNGDu magst spannende Geschichten, die so richtig unter die Haut gehen? Unheimliche Geschichten mit einem hohen Thrill-Faktor? Die dich bis in deine Träume verfolgen? Dann hast du jetzt die Gelegenheit, eine solche Geschichte nicht nur kennenzulernen, sondern sogar wahr werden zu lassen. Also gut, nicht wirklich wahr, aber zumindest umgesetzt in Form eines Hörbuchs 🙂
Denn genau das ist das Ziel unseres Startnext-Projekts für die Geschichte ENTFREMDUNG.

https://www.startnext.com/entfremdung

ENTFREMDUNG handelt von Vera und ihrem Mann Roland, die in einer abgelegenen ländlichen Gegend neu anfangen wollen. Gemeinsam und doch jeder für sich. Als Vera die verschlossene Tür im Erdgeschoss entdeckt, spürt sie, dass etwas nicht stimmt. Nicht nur mit ihrer Ehe, sondern auch mit diesem alten Haus, das ihr neues Zuhause sein soll. Und sie ahnt, dass irgendetwas dahinter ist. Etwas, für das sie keinen Namen hat und das nur darauf wartet, dass sich diese Tür öffnet…

Danke für den Trommelwirbel. Aber ganz ehrlich, das ist für uns mindestens so spannend wie die Geschichte selbst. Mit ENTFREMDUNG könnte für uns ein lange gehegter Traum in Erfüllung gehen, nämlich diese Geschichte in eine packende Hörbuchfassung umzusetzen. Wenn du uns dabei helfen willst, dann klick einfach mal rein!
Und als kleines Goodie vorneweg haben wir unter dem Link die Vorgeschichte von ENTFREMDUNG im Kurzfilm-Format … https://youtu.be/HwlyWnK6WDE

 

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Was macht der Schweigefuchs in Wacken?

Ja, die gute alte Zeit. Keine Angst, ich schwadroniere jetzt nicht von gestern, das können andere besser als ich. Aber gestern war wieder so ein Tag, das muss ich einfach teilen.

Mein Schwager Ralf kam vorbei und wie es sich ergibt, haben wir’s von Wacken 2015. Und gucken uns Dee Snider (jo, der von Twisted Sister) auf Youtube an. Live-Mitschnitt von Wacken. Richtig lustig wird es aber, als unsere Jüngste sich das Ganze ansieht und kommentiert.

„Der sieht aus wie seine Frau“ ist da erst der Einstieg. Aber als sie mutmaßt, dass die Leute im Publikum den Schweigefuchs machen, weil er nicht so schreien soll. Da war’s vorbei 😀

Hat wohl einen guten Grund, warum meine langen Haare schon seit Jahren ab sind … trotzdem schön, dass „We’re Not Gonna Take It“ immer noch ein Ohrwurm ist, und das bei allen Familienmitgliedern …

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Wo du auch bist

In dieser Woche ist „Wo du auch bist“ bei Amazon Publishing erschienen – Kerstins erster Psychothriller, der uns schon beim Schreiben die ein oder andere schlaflose Nacht bereitet hat 🙂

Die Historikerin Sonja ist auf der Flucht. Vor ihrem alten Leben und ihrem gewalttätigen Mann Kai. Mit Hilfe eines alten Freundes reist sie in die Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, um dort als Archivarin ein neues Leben anzufangen. Sie schöpft neue Hoffnung, als sie den Fotografen Jan kennenlernt. Doch mit jedem Tag werden ihr die Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt unheimlicher. Um sie herum werden die Schatten tiefer und die Tage dunkler. Sonja fühlt sich beobachtet. Weil sie weiß, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der sie gut zu kennen scheint … aber kann sie ihrem Verstand noch trauen?

Hier geht’s zum Trailer:

Wo du auch bist gibt es für den Kindle und auch traditionell auf Papier, und zwar hier.

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I do, I do

Anlässlich der Aufführung von „I do, I do“ am 14. August bei den Frankenfestspielen hatte ich Gelegenheit für ein kurzes Interview mit den Darstellern Katharina Lochmann und Dennis Kozeluh:

Volker:
Ihr seid ja beide schon etliche Male auf der Röttinger Bühne gestanden.
Mit „I do, I do“ verhält es sich aber ein bisschen anders als mit anderen
Stücken der Frankenfestspiele. Worum geht es bei „I do, I do“?

Katharina und Dennis:
Zum ersten Mal wird hier in Röttingen ein zwei-Personen Musical
aufgeführt, und genau das ist *I do! I do! (Das Musikalische Himmelbett)*:
Ein vollwertiges Musical mit allem was dazu gehört–packende Dialogszenen
mit schönen Liedern, gesungen, getanzt und unterstützt von 2 hervorragenden
Musikern die uns live begleiten und inspirieren.

Volker:
Worauf können sich die Röttinger Zuschauer freuen?

Katharina und Dennis:
Hier wird eine einfache Liebesgeschichte erzählt…die Geschichte einer
50-jährigen Ehe (also vielleicht doch nicht so einfach!). Im Laufe des
Abends wird jeder Zuschauer der sich jemals in einer Beziehung befand
mehrere heikle Situationen wiedererkennen, und mit uns lachen, weinen und
hoffen.
Es war uns ein Anliegen, nach 6 erfolgreich ausverkauften Vorstellungen in
Wien, das entzückende Stück auch in Röttingen zu zeigen, denn hier ist die
Idee dieser Zusammenarbeit geboren. Katharina und ich haben ein Duett aus *I
do! I do!* beim Gala Konzert hier letztes Jahr gesungen, wo es ausnehmend
gut ankam. Ermutigt von Kollegen und auch von Helmut Mühlbacher, der für
das Bühnenbild bei den Festspielen seit 20 Jahren
verantwortlich zeichnet, entschieden wir uns das Stück in voller Länge
einzustudieren und aufzuführen. Da alle Mitwirkende heuer wieder in
Röttingen spielen, stand unserem Wunsch, *I do! I do!* auch mit den
Röttingern zu teilen, nichts im Wege.

Volker:
Das Musical „I do, I do“ von Jones und Schmidt wurde 1966 am Broadway
uraufgeführt. Handelt es sich bei dieser Inszenierung um eine
originalgetreue Umsetzung oder eher um eine Adaption?

Katharina und Dennis:
Statt um die Jahrhundertwende herum zu beginnen, wie im Original, haben
wir uns entschieden, das Stück um 50 Jahre nach vorne zu katapultieren. Wir
fangen bei unserer Hochzeit im Jahr 1958 an und enden in der heutigen Zeit.
Das bedurfte einiger weniger Eingriffe im Text, aber die Höhen und Tiefen
einer 50-jährigen Ehe sind größtenteils universeller Natur, und jeder der das
Stück kennt und liebt in seiner ursprünglichen Version wird bestimmt von
den kleinen Veränderungen hier nicht enttäuscht sein.
Zusätzlich hat unser musikalischer Leiter, Walter Lochmann, eigens ein
Arrangement für Flöte und Klavier geschrieben. Diese Fassung wird man nur
bei uns hören können,

Volker:
Was ist das Besondere bei dieser Art der Zusammenarbeit in einem
solchen „Familienprojekt“?

Katharina und Dennis:
Der Vorteil, sich lange und gut zu kennen ist unbeschreiblich groß. Ich
(Katharina) und meine Schwester Christine musizieren schon seit unserer
Kindheit mit unserem Papa. Auch Dennis und Walter haben über 25 Jahren in
Wien musikalisch zusammen gearbeitet sowohl bei großen Produktionen wie *Das
Phantom der Oper* oder *Elisabeth* als auch bei intimeren Theaterprojekten
wie *Strizzis und Mizzis* oder *Musical Mamis*. Somit können sich bei
unserer Produktion familiäre Verbindungen, freundschaftliche Erfahrungen
und langjähriger musikalischer Background zusammenfügen in einer Art
blindem Vertrauen, und gemeinsames, präzises und instinktives Musizieren.

Wir freuen uns, dass das Interesse schon jetzt so groß ist, dass wir nicht
mehr wie ursprünglich geplant im Gewölbekeller, sondern in der Burghalle in
Röttingen spielen werden.
Termin ist der 14. August, 2014 (der 15. ist ein Feiertag!) um 20h30.
Karten bekommt man bei der Tourist-Information Röttingen, Marktplatz 1
97285 Röttingen, Tel. 09338 9728-55, -57, und -59

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Premiere: Wiener Blut

Premiere: Wiener Blut

Man kann es ihm schon ein bisschen nachfühlen, dem Grafen Ypsheim. Oder ‚a bisserl‘, wie der Wiener sagt. Der arme Graf (gespielt von einem prächtig aufgelegten Paul Schmitzberger) kommt aus dem wohlgeordneten Reuß-Kreiz-Schleiz in die Donaumetropole und wird dort mit der Wiener Lebensart konfrontiert. Dabei will er doch einfach nur bei seinem Untergebenen, dem Grafen Balduin, nach dem rechten sehen. Nur dass der sich mittlerweile an die lockere Lebensart angepasst hat.

„In Wien da wird ma automatisch zum Schlawiner“, sagt Balduin und das stimmt wohl. Es versteht sich von selbst, dass da kein Auge trocken bleibt. Die Operette spielt vor dem historischen Hintergrund des Wiener Kongresses. Vor 200 Jahren wurde Europa neu geordnet, nach dem Unwetter „Napoleon“ bedeutete dies eine epochale Veränderung unserer Heimat. Gerade für Franken hat dieses Treffen eine große Bedeutung, kam es doch damals zum Königreich Bayern. Doch das dient dem Lustspiel „Wiener Blut“ lediglich als Kulisse. Bei den Frankenfestspielen wurde die Operette von Johann Strauß unter der Regie von Pavel Fieber, einem Urgestein des deutschsprachigen Theaters, umgesetzt (der folgende Klick ist es wert: hier). Schon bei der vorangegangenen Matinée hat es sich Fieber nicht nehmen lassen, seinem Publikum die Entstehungsgeschichte und Besonderheiten des Stückes näherzubringen. Denn es steht ganz im Zeichen der österreichisch-deutschen Völkerverständigung. Wer da wem Nachhilfe gibt, das sei mal dahingestellt. Heißt es im Stück denn nicht auch, was die Österreicher und die Deutschen trennt ist ja bekanntlich die gemeinsame Sprache?

Die Premiere beginnt, wie Freilichttheater beginnen sollten. Die Bühne steht unter dem Zeichen des Doppeladlers, ganz im Stil der K+K-Monarchie. Die Aufbauten wirken frei und luftig. Anders als in den Aufführungen, die ich bisher in Röttingen erlebt habe, ist das Kammerorchester unter einer Gitterpergola untergebracht, direkt auf der Bühne. Gerade die Musik spielt an diesem Abend eine Sonderrolle, doch darauf werde ich später noch eingehen.

Ein buntes Vorspiel zeigt Theaterhektik, scheint die Grenzen zwischen heute und damals aufzulösen, nicht ohne Seitenhiebe auf die Moderne – das Handy ist immer präsent. Bis Katharina Lochmann in ihrer Rolle als „Pepi“ auf die Bühne tritt. Sie gibt sich gutgelaunt und kokett, was einer stimmigen Einleitung des Stückes entspricht. Max Buchleitner kommt hinzu. Er spielt Joseph, den Freund der Pepi, mit einer gehörigen Portion Mutterwitz, Gleichmut und Gewitztheit. Joseph ist sowohl Diener als auch Narr für den Grafen Balduin, kraftvoll auf die Bühne gebracht durch den in Röttingen schon bekannten Anton Graner, einer der Hauptakteure des Verwirrspiels. Das bunte Treiben nimmt schnell seinen Lauf, angefeuert durch ein Kleid, das der Geliebten des Grafen Balduin, gespielt durch die Allgäuer Newcomerin Andrea Jörg, nicht recht passen will. Der Graf verstrickt sich mehr und mehr in seine eigenen Lügenmärchen. das Ganze wirkt gelöst und spielerisch, so als amüsierte sich nicht nur das Publikum.

Einer der vielen Höhepunkte ist hierbei sicherlich das Duett des Grafenpaares, das titelgebende „Wiener Blut“. Die Dynamik offenbart sich voll im Spiel, ist auf den Punkt arrangiert. Ein völlig anders geartetes Duett ist das von Joseph und Pepi. Den lebensfrohen Charakteren entsprechend zeigt sich ihre Lebendigkeit in jedem Schritt, jedem Ton und jeder Pose. Bemerkenswert ist ebenso die schwangere Anna (dargestellt von der gleichfalls schwangeren Frederike Faust), die eigens in das Stück „hineingeschrieben“ wurde. Im Auftreten ist sie burschikos, hat das Herz auf der Zunge, und trägt dabei ein Lied von Nestroy vor. „Männer ham’s guat“ singt sie da und bizarrerweise hat sich da seit zwei Jahrhunderten wenig geändert, selbst in unserer digitalen Welt.

Martin Berger ist in der Rolle des Karussellbesitzers Cagliari zu sehen. „Solang ma ned a reicher Mann ist wird mer nie a Geld ham“, sagt er und bringt damit unser verzweifeltes ökonomisches Streben auf den Punkt – wie aktuelle Studien ja beweisen. Ebenfalls beweist sich hier wieder einmal Bergers Wandlungsfähigkeit, auf dessen Auftritt ich mich jedes Mal freue. Beim Wiener Blut singt er für uns etwas von Nestroy: “Das Glück is a Vogerl“ Das ist passend in Szene gesetzt, die Flöte trillert dazu wie um dies zu unterstreichen, Streicher führen die Melodie und das Horn wirkt dabei wie ein Echo.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle ebenfalls das e-Ensemble. Ihre Auftritte sind professionell und zeigen die große Bandbreite an Tanz und Gesang, welche die nebenberuflichen Darsteller zum Besten geben. Die regionalen Künstler sind weit mehr als nur eine lebendige Kulisse aus Statisten.

Abschließen möchte ich mit den musikalischen Eindrücken. Die Positionierung des Kammerorchesters auf der Bühne ist ein ausgesprochen cleverer Schachzug, der die Elemente Schauspiel und Musik auf besondere Art verbindet. Der persönliche Eindruck von synergetischem Wachstum entsteht, wenn beide Grundelemente ineinander greifen. Denn die Leistungen sind so gut orchestriert, dass Platz bleibt für die Gesamtwirkung. Zu keiner Zeit herrscht einseitige Dominanz, alles wirkt wunderbar abgestimmt zwischen Schauspiel, Musik und Tanz. Dadurch entsteht ein Schwung, welcher die Zuschauer aufs Beste unterhält. Die Klaviermusik ist dezent, die Streicher sauber herausgearbeitet, dazwischen kommt klar die Flöte zur Geltung. Das wirkt leicht, weil gekonnt, und perfekt abgestimmt mit dem Gesang und der Choreografie. Das verdeutlicht niemand so gut wie der Kapellmeister selbst – Walter Lochmann dirigiert mit Rechts, geht völlig auf in seinen Melodien, greift spielerisch mit Links in die Tasten.

Diese Publikumsnähe zeichnet für mich Wiener Blut bei den Frankenfestspielen aus. Bei gleichbleibend hoher Tonqualität bieten die schwungvollen Darsteller ihrem Publikum Unterhaltung pur. Und das für Jung und Alt.

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Über uns

Eine Geschichte ist eine Geschichte. Nicht mehr.

Wir, Kerstin und Volker Bätz, sind eigentlich wie viele andere glücklich verheiratete Paare. Tagsüber versuchen wir uns am Spagat zwischen Kindern, Beruf und Haushalt. Also all dem, was den Alltag so spielerisch füllt und einem manchmal kaum Zeit zum Luftholen lässt.

So ein Alltag ist voller Geschichten…

Unser Leben ist demnach ziemlich erfüllt. Trotzdem ist da noch Platz für Kreativität und Fantasie. Der ländliche Würzburger Raum, wo wir aufgewachsen sind und immer noch leben, ist geprägt von seiner ureigenen Vergangenheit voller düsterer und bisweilen eigenartiger Traditionen. Warum laufen die Männer unseres Wohnortes abwechselnd während der Sonntagskirche mit einer Hellebarde Patroullie? Welche Sagen ranken sich um die nahen Keltengräber? Und kann man tatsächlich in der Nacht im nahen Wald dem Leibhaftigen begegnen?

Auch das sind Geschichten und Geschichten wollen vor allem eines – erzählt werden.

Da ist es wohl kein Wunder, dass wir uns dem „Erzählen“ verschrieben haben in all seinen Formen. Ganz egal ob lustig, düster, romantisch oder skurill, der Spass an der Erzählung steht dabei immer im Vordergrund. Dass Volkers Perspektive eher spannend und schaurig ist, Kerstins Sicht dagegen romantisch und lebensfroh, schafft wohl unseren eigenen narrativen Stil.

Für die besondere Geschichten, die wir einfach teilen müssen.

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