Hörprobe Operation Titanensturz

Es ist schon eine Ecke her, seit ich diesen Trailer zum ersten Mal veröffentlicht habe. Es würde aber was fehlen, wenn er hier nicht zu finden wäre also setze ich mal den Link hierher:

 

 

 

Den Trailer hat Thomas Zipner von the Intersphere produziert.
Thomas, mögest du hundert Jahre leben!

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Temporamores

Es ist schon eine Ecke her, muss aber der Vollständigkeit halber hier genannt werden. Dank der Initiative des allseits geschätzten Herausgebers Herrmann Ibendorf entstand bereits Ende 2010 der vierte Sonderband “Temporamores.”

Dieser Sonderband beschäftigt sich mit den Fantastikschaffenden aus Mainfranken und ihren Werken. Hier finden sich kreative Beiträge aus allen Bereichen der Fantastik, garniert mit einer Vielzahl von Bildern und Fotos.

Für Temporamores 4 durfte ich die Kurzgeschichte “Hinter dem Fenster” beisteuern, deren Wurzeln bis in die televisionären Winkel meiner Kindheit zurückreichen, als die Hammer Studios noch der Inbegriff des Horrors waren.

http://www.temporamores.de/

 

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Sherlock Holmes und der Schatten des Chronos

Wer kennt ihn nicht, den größten Detektiv aller Zeiten?

Sherlock Holmes wirft einen weiten Schatten und es ist gerade als Schriftsteller nicht einfach, in die Fußstapfen von Sir Arthur Conan Doyle zu treten. So viel wurde schon geschrieben und auch gefilmt. Die vordergründigen Klischees des Meisterdetektivs sind allzu offensichtlich und verbergen leicht die Nuancen seines Charakters. Fällt man darauf herein, wird das Ergebnis verzerrt zu einem Cartoon.

Dennoch ist jede Zeile es wert, hinabzutauchen ins viktorianische England, als man Smog noch für Nebel hielt und als Großbritannien das Zentrum der kultivierten Welt war. London übt selbst heute noch eine eigenartige Faszination aus, wie viel stärker muss es damals gewesen sein? Düstere Gassen, bevölkert von lichtscheuem Gesindel, soziale Zustände welche das schlechteste im Menschen hervorbringen. Diebe, Huren, Mörder, Bettler. Willkommen in der Welt des Sherlock Holmes.

Mein Beitrag “Sherlock Holmes und der Schatten des Chronos” findet sich in der folgenden Anthologie:

http://www.amazon.de/Meisterdetektive-Sherlock-Holmes-das-Druidengrab/dp/3927071757/ref=pd_rhf_gw_p_t_1

 

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Kizuna: Fiction for Japan

Weißt du noch, was du am 11. März 2011 gemacht hast? Nein? Ehrlich gesagt, richtig genau weiß ich es auch nicht. Ich weiß aber, was mir damals Angst gemacht hat. Es waren die Nachrichten, Nachrichten aus Japan.

Jetzt klingelt’s oder? Die Beben, welche die Welt erschütterten und einen riesigen Tsunami auslösten, kosteten über 20.000 Menschenleben. Für viele ist das nur eine Meldung, bald abgelöst durch die nächste Schlagzeile.

Nicht so für die Kinder, die in dieser Katastrophe ihre Eltern verloren haben. Ich bin stolz und dankbar dafür, am Projekt „Kizuna: Fiction for Japan“ teilnehmen zu dürfen. „Kizuna“ heißt „Band“ auf Japanisch und genau das ist es auch. 75 Autoren aus aller Welt haben Kurzgeschichten beigesteuert, um dieses Buch wahr werden zu lassen, unter ihnen so klingende Namen wie Michael Moorcock („Elric“), John Shirley (hat an „The Crow“ mitgearbeitet), Joseph S. Pulver (zahllose Cthulhu-Veröffentlichungen), Christian Krank (der das Titelbild gezeichnet hat) und natürlich Brent Millis, der das Projekt initiiert, organisiert und umgesetzt hat.

100% der Erlöse gehen an japanische Waisenkinder, die ihre Eltern im Tsunami verloren haben. Selten hat sich eine Arbeit so gut angefühlt.

http://www.amazon.de/Kizuna-Fiction-Japan-Brent-Millis/dp/1466223170/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1335959975&sr=1-1-catcorr

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Wieder da …

Hallo zusammen,

ganz Recht, ich bin wieder da :-)
Natürlich hat es ein bisschen länger gedauert als geplant, aber Zeit ist nunmal ein streng limitiertes Gut. Dafür kann ich aber versichern, dass ich alles andere als faul gewesen bin und davon werde ich in naher Zukunft ein bisschen berichten.

Passend zum Web 2.0 ist dies natürlich kein starrer Ansatz – wenn Ihr mir was sagen wollt, dann tut es. Und wundert Euch nicht, wenn ich auch mal auf Euch höre :-)

 

 

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Was wäre wenn?

Was wäre wenn?

Elf Buchstaben, drei Worte, eine Frage. Es ist eine Frage, die mich schon lange beschäftigt hat und auch nicht mehr loslässt. Privat wie beruflich kann man mich ohne Frage als erfolgreich und glücklich bezeichnen. Ich habe die Frau geheiratet, die ich liebe. Ich arbeite in einem spannenden Umfeld. Ich handle selbstbewusst und selbstständig. Ich habe eine große Familie, nicht viele Freunde – aber dafür gute – und die Natur befindet sich vor meiner Haustür. Ich kann mit meinem Leben zufrieden sein. Doch da war noch etwas.

Was wäre wenn?

Diese Frage lässt mich nicht los. Ich spreche dabei nicht von Sinnsuche oder dem heimlichen Wunsch nach etwas anderem. Nicht im üblichen Sinne, nicht im Begehren um materielle Dinge oder um einen Fehler ungeschehen zu machen. Sondern ich fasse diese Frage viel weiter und freier. Die einzige Einschränkung ist dabei die Grenze der Vorstellungskraft und die einzigen Wegbegleiter sind Philosophie und Fantasie.

Was wäre wenn?

Diese Frage wird mich wohl nie zur Ruhe kommen lassen – zum Glück. Denn sie treibt mich an, Bücher zu schreiben, um meine Geschichten mit anderen teilen zu können.

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Über mich

Ich wurde vor achtunddreißig Jahren in Ochsenfurt bei Würzburg geboren. In dieser Region bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und dort lebe ich auch heute noch.

Schon immer war ich ein Geschichtenerzähler. Als kleiner Junge erzählte ich und erzählte ich. Es musste wohl schon damals meine Fantasie gewesen sein, die mir im Grunde keine andere Wahl ließ. Und so kann ich nicht wirklich sagen, wann ich damit begann, Geschichten aufzuschreiben. Denn der Übergang von der Erzählung zum Schreiben ist eine Grenze, die mir niemals wirklich bewusst geworden ist. Heute scheint das alles ein Teil von mir zu sein, den es schon immer gab.

Nach dem Studium und anschließender Promotion an der Julius-Maximilians-Universität wurde ich Projektleiter im IT Bereich. Bis heute übe ich diesen Beruf aus und mittlerweile gehören Projektmanagement und Organisation nicht nur zu meinem täglich Brot, es sind Dinge, die mir in Fleisch und Blut übergegangen sind.

Diese beiden Welten bringe ich nun zusammen. Meine Arbeitsweise als Autor spiegelt meinen Werdegang wider und verbindet meine methodische und projektorientierte Arbeitsweise mit meiner Fantasie. Ich sehe in meiner Kreativität einen idealen Ausgleich für meine analytische und projektorientierte Berufstätigkeit.

Doch wie kam es, dass ich nun Romane schreibe?

Von 2005 – 2008 war ich nebenberuflich und unentgeltlich tätig als Publication Manager und Autor für die US amerikanische Firma Dark Age Games. Im Verlauf dieser typischen “Hobby-Tätigkeit” wurde mir irgendwann klar, dass ich das Schreiben in meiner Muttersprache und in einem anderen Romanformat unbedingt versuchen musste. Schnell wurde mir klar, dass ich damit eine Tür aufgestoßen hatte, die auf mich gewartet hatte. Und so dauerte es nicht lange, bis ich meinen ersten Roman “Operation Titanensturz” fertig stellen konnte.

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Operation Titanensturz (Roman, Sieben Verlag 2009)

Operation Titanensturz ist beim Sieben Verlag erschienen: der dystopische Roman stellt den Auftakt einer Sci-Fi-Serie um einen desillusionierten Kriminalbeamten auf einer abgeschotteten Weltraumkolonie dar.

“Der Engel mit den flehenden Augen hatte ihn gewarnt, aber da sich Sol Cryjack aus düsteren Vorzeichen nichts mehr machte, hatte er es ignoriert. Wie üblich war er erschrocken, hatte das krankhaft bleiche Gesicht, das bis auf diese Augen leer zu sein schien, angestarrt. Die blutigen Flügel waren kaum zu sehen im Halbdunkel, doch Sol wusste aus früheren Begegnungen, dass sie da waren. Die Luft um den Engel herum flimmerte leicht, wirkte verschwommen und unklar, und mit dem Erwachen kam langsam die Erkenntnis, dass es sich um einen Traum handeln musste. Als er die Augen aufschlug, verblasste die Erscheinung.

Gleichgültig stellte er sich der täglichen Routine, reihte sich ein in den endlos erscheinenden Fluss der Arbeiter und Lohnsklaven. Seltsam, doch nicht einmal in der Mitte dieses namenlosen Flusses schien er dazu zu gehören. Wann immer er sich darüber hinwegtäuschen konnte, machten ihn die feindseligen und verstohlenen Blicke darauf aufmerksam. Wie jeden Tag ignorierte er sie und kämpfte sich in Richtung seines heutigen Einsatzortes.

Zwei Stunden später starrte Sol in das stinkende Loch und wunderte sich, woran ihn die verkohlten Hände, die sich flehend in die Höhe reckten, erinnerten. Der Gestank war unerträglich, denn wie zu erwarten war, hatten seine Nasenfilter bereits nach Sekunden ihre Funktionsfähigkeit eingebüßt.”

Operation Titanensturz ist bei Amazon erhältlich: Link

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